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Erfolgreiche Konferenz zur Digitalisierung in der Papier- und Kunststoffverarbeitung

Die Veränderungsgeschwindigkeit der digitalen Welt hat erstmals in der Geschichte der Menschheit die Lerngeschwindigkeit überholt – mit weitreichenden Konsequenzen für klassische Bereiche der Aus- und Weiterbildung...

Dies ist eine der zentralen Aussagen der Digitalisierungs-Konferenz, die der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung  e.V. am 12. September 2017 im Kongresszentrum Fulda veranstaltet hat. Unter dem Tagungstitel "Digitalisierung - als Herausforderung für die Aus- und Weiterbildung von Unternehmen in der Papier und Kunststoff verarbeitenden Industrie" trafen sich über 50 Teilnehmer aus Unternehmen und Landesverbänden der Branche sowie aus Berufs- und Hochschulen.

Herausforderung Berufsbild Packmitteltechnologe

Marco Weißler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter aus dem Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), Frankfurt/Main, und Dr. Heike Krämer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin aus dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bonn, stellten die allgemeinen Trends auf dem Arbeitsmarkt im digitalen Zeitalter vor bzw. gingen auf die konkreten Herausforderungen im Berufsbild des Packmitteltechnologen ein. Wie ein Veränderungsprozess im Unternehmen erfolgreich mit Maßnahmen des Personalmarketings sowie interner Aus- und Weiterbildung gestaltet werden kann, zeigte ein Praxisfall: Sabrina Scharf, Head of Human Resources der MeillerGHP aus Schwandorf, gab den Teilnehmern einen umfassenden Einblick in die vorgenommenen Veränderungen und deren operative Umsetzung ihres Unternehmens, um dessen Marktfähigkeit zu sichern und auszubauen.

Konsequenzen aus Digitalisierung für die Branche

Mehr Agilität, Hinterfragen etablierter Denkstrukturen und intensive Veränderungsbereitschaft forderten die Referenten Henrik Kehren, Inhaber der kehren+partner Managementberatung, Hannover, und Detlev Tschentscher, Geschäftsführer von Thinforest-Solutions, Köln. Während Kehren besonders auf

neue Formen und Anbieter der Weiterbildung einging, betonte Tschentscher die sich grundsätzlich rasant verändernden Rahmenbedingungen zahlreicher Branchen. Dass die Papier und Kunststoff verarbeitende Industrie davon unberührt bleibe, sei sehr unwahrscheinlich.

Große Resonanz – Fortsetzung geplant

Die große Resonanz auf das Veranstaltungsangebot und die lebhafte Diskussion vor Ort haben gezeigt, dass die Initiative des HPV für ein solches Format genau richtig war. Die Digitalisierung trifft die Papier- und Kunststoffverarbeitung zurzeit zwar etwas langsamer und weniger intensiv als andere Branchen. Gleichwohl ist es von großer Bedeutung, dass sich die Unternehmen dem Thema stellen, um zukunftsfähig zu bleiben und in schwächeren Konjunkturphasen Arbeitsplätze erhalten zu können und Anreize für Auszubildende zu schaffen. Deshalb wird für das kommende Jahr eine Fortsetzung des Formats – ggf. mit verändertem thematischen Schwerpunkt – geplant.

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