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Die Gewerkschaft muss an den Verhandlungstisch zurückkehren

Pressemitteilung des HPV vom 05.03.2021

  • HPV weiterhin zum Tarifabschluss bereit
  • ver.di muss ihren Verhandlungsabbruch den Beschäftigten erklären

Berlin. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e. V. und die Gewerkschaft ver.di setzen auf ausdrücklichen Wunsch der Gewerkschaft erst in der 12. Kalenderwoche, am 26. März 2021, die Tarifverhandlungen in Berlin fort. Im Vorfeld der Verhandlungen bekräftigt der HPV, dass die Gewerkschaft ver.di nun nicht in die alten Verhaltensmuster zurückfallen, sondern mit den Arbeitgebern nach vorne schauen sollte, um die Auswirkungen der Pandemie gemeinsam zu bewältigen. Eine Einigung kann nur zusammen gefunden werden.

„Es ist völlig unverständlich, dass ver.disich geweigert hat, inhaltlich über unser Angebot zu verhandeln und stattdessen die Verhandlungen in der 3. Runde frühzeitig abgebrochen hat“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. „Ein Aufruf zum Arbeitskampf ist deshalb jetzt das falsche Signal. Statt konstruktiv eine Tariferhöhung für die Beschäftigten unserer Unternehmen im laufenden Jahr zu verhandeln, gefährdet ein Streik in erster Linie die Gesundheit unserer Beschäftigten. Nicht auszudenken was passiert, wenn sich eine Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer hierbei infizieren würde.“

Streiks gefährden die Betriebe

In der schwersten wirtschaftlichen Krise seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland ist es wichtig, gemeinsam zu verhandeln und nach Kompromissen zu suchen. „Das sind beide Sozialpartner den Beschäftigten unserer Branche schuldig“, so Peschel weiter. „Wir haben sehr früh ein gutes Angebot vorgelegt und sogar in der dritten Runde noch nachgebessert. Warum ver.di nicht weiter verhandelt hat, muss die Gewerkschaft insbesondere ihren Mitgliedern erklären. Wir sind jederzeit zu Verhandlungen mit ver.di bereit.“

Die vierte Verhandlungsrunde zwischen HPV und ver.di findet am 26. März 2021 in Berlin statt, Corona-bedingt wieder mit jeweils kleinen Kommissionen. Wie in den Runden zuvor werden alle Teilnehmer vor den Sitzungen auf Covid-19 getestet. Der Sozialpolitische Hauptausschuss des HPV wird zwischen den Verhandlungen online konsultiert. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen im Vorfeld und während der Verhandlungsrunde für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

 

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Foto: © hpv

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