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Tarifrunde in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie „Unternehmen benötigen Planungssicherheit“

Pressemitteilung des HPV vom 10.02.2021

  • HPV strebt länger laufenden Tarifabschluss an
  • Planungssicherheit für die Unternehmen ist eine Voraussetzung, um Arbeitsplätze zu sichern
  • Arbeitgeber setzen auf Tarifabschluss in der dritten Runde

Berlin. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e. V. und die Gewerkschaft ver.di haben heute ihre Tarifver-handlungen in Berlin fortgesetzt. In den rund vierstündigen Verhandlungen konnte keine Einigung zwischen den Tarifparteien erzielt werden. Die Arbeitgeber hatten bereits in der ersten Runde ein faires Angebot für die rund 100.000 Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie vorgelegt. Danach sollen die Löhne und Gehälter um 2,1 Prozent in zwei Stufen bei einer Laufzeit von 24 Monaten erhöht werden.

„Da sich ver.di leider nicht inhaltlich bewegt hat, steht das Angebot aus der ersten Verhandlungsrunde weiterhin“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. Unser Angebot ist bewusst als abschlussnah angelegt, denn es ist in der aktuellen Rezession dringend erforderlich, dass die Unternehmen schnellstmöglich Planungssicherheit erhalten. Dazu ist vor allem ein längerer Abschluss erforderlich. Ein solcher Abschluss ist eine wichtige Basis, um Arbeitsplätze zu sichern – vor allem für solche Unternehmen der Teilbranchen, denen es besonders schlecht geht.

Angebot als Wertschätzung für die künftige Zusammenarbeit

Auch wenn die schwierige wirtschaftliche Situation vieler Unternehmen im Grunde keine Entgelterhöhungen rechtfertigt, zeigt unser Angebot die Wertschätzung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Blick auf die Zukunft. Wir sind mit einem fairen Angebot auf unseren Tarifpartner zugegangen, jetzt ist ver.di an der Reihe, sich erstmals zu bewegen. Insofern setzen wir darauf, in der dritten Runde zu einer Einigung zu gelangen.“

Peschel hatte gegenüber der Gewerkschaft außerdem noch einmal auf die vielfältigen Faktoren verwiesen, die die Unternehmen belasten: stark steigende Rohstoffpreise, hohe Lohnstückkosten im internationalen Wettbewerb und die wirtschaftliche Unsicherheit durch den fortdauernden Lockdown.

Die dritte Verhandlungsrunde zwischen HPV und ver.di findet am 22. Februar 2021 in Berlin statt, corona-bedingt wieder mit jeweils kleinen Kommissionen. Wie in den Runden zuvor werden alle Teilnehmer vor den Sitzungen auf Covid-19 getestet. Der Sozialpolitische Hauptausschuss des HPV wird zwischen den Verhandlungen online konsultiert. Der Verhandlungsführer des HPV,
 Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen im Vorfeld und während der Verhandlungsrunde für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

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Foto: © hpv

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