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Tarifverhandlungen – Ergebnis der 4. Verhandlungsrunde

Heute wurden in Berlin die Tarifverhandlungen für die Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitende Industrie in der vierten Runde fortgesetzt. ...

Die Arbeitgeberseite wurde vom Sozialpolitischen Hauptausschuss (SH) unter Vorsitz von Jürgen Peschel vertreten. Die Gewerkschaft ver.di verhandelte wie in den letzten Runden unter Vorsitz des stellvertretenden Bundesvorsitzenden Frank Werneke. Die Ver-handlungen wurden über einen Zeitraum von 12 Stunden zunächst in einer verkleinerten Kommission und später als Achtaugen-gespräche geführt.

Die Arbeitgeber haben ein verbessertes Angebot vorgelegt, dass eine Erhöhung der Entgelte um 2,5 % ab dem 1. April 2019 und um weitere 2,1 % ab dem 1. April 2020 vorsieht. Die Ausbildungs-vergütungen sollen zum 1. April 2019 um 90 EUR angehoben werden. Die Laufzeit des deutlich verbesserten Angebotes beträgt 26 Monate, bis zum 31. Dezember 2020.

Die geforderte Öffnungsklausel wurde dahingehend konkretisiert, dass die vorgeschlagenen Entgelterhöhungen bei Vorliegen von besonderen wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Unternehmens um jeweils 6 Monate verschoben werden. Besondere wirt-schaftliche Schwierigkeiten liegen vor, wenn das Unternehmen im letzten testierten Geschäftsjahr ein operatives negatives Ergebnis (EBIT) erzielt hat.

Ver.di hatte zuletzt eine Erhöhung mit einem Volumen von 6,8 % bei einer Laufzeit von 28 Monaten mit Erhöhungsschritten von 3,5 % und 3,3 % jeweils zum 1. Januar bzw. bei einer Laufzeit von 16 Monaten mit Erhöhungen von 2,8 % und 1,2 % jeweils zum 1. Januar gefordert.

Aufgrund der unüberbrückbaren Differenzen wurden die Ver-handlungen bei diesem Stand auf den 19. Februar 2019 vertagt. Beigefügt übersenden wir Ihnen die Pressemitteilung des HPV zur weiteren Verwendung.

Die Pressemitteilung im Original ist hier abrufbar.

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