Zum Inhalt springen
  • iStock-News.jpg

Verhandlungen können nur in einer friedlichen Atmosphäre erfolgreich geführt werden

Pressemitteilung des HPV vom 29.03.2021

  • HPV zum zügigen Tarifabschluss noch vor Ostern bereit
  • Streiks während der Verhandlungen verhindern konstruktive Gespräche
  • ver.di war seit Januar die Haltung der Arbeitgeber bekannt

Berlin. Die Tarifverhandlungen zwischen dem Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und der Gewerkschaft ver.di sollten am 26. März 2021 fortgesetzt werden. Dies war nicht möglich, da die Gewerkschaft während der eigentlich für die Verhandlungen vorgesehenen Zeit immer noch Streiks durchgeführt hat. Seit Januar hatte der HPV mehrfach bekräftigt, dass zukünftig Verhandlungen für die Beschäftigten nur geführt werden, wenn ver.di auf Arbeitskampfmaßnahmen während der Gespräche am Verhandlungstag verzichtet.

„Es ist völlig unverständlich, dass ver.di sich geweigert hat, einen friedlichen Verhandlungsrahmen zu gewährleisten. Die Gewerk-schaft hat die Zeit seit der letzten Runde im Februar ausgiebig genutzt und die Belegschaften zum Streik aufgerufen. Wir wollten den 26. März für konstruktive Verhandlungen in einer friedlichen Atmosphäre nutzen und haben darauf gesetzt, dass ver.di die Streiks noch absagt. Diese Möglichkeit hat die Gewerkschaft ausgeschlagen und stattdessen zu 24-Stunden Streiks während der eigentlichen Verhandlungen aufgerufen. Damit hat sie bereits im Vorfeld verdeutlicht, dass sie an einer Einigung an diesem Tag nicht interessiert war“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. „Die Gesundheit der Beschäftigten und ein erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen scheinen die Gewerkschaft hingegen überhaupt nicht zu interessieren.“

Langfristige Perspektiven geben Sicherheit
Die Arbeitgeber respektieren das Streikrecht ihrer Beschäftigten uneingeschränkt und erwarten von ver.di lediglich ein Verhalten, wie dies bei anderen Gewerkschaften üblich ist. „Die Situation der Wirtschaft und die neue Entwicklung der Pandemie erfordern, dass wir am kommenden Mittwoch endlich in zielführende Verhand-lungen einsteigen und zu einem Ergebnis kommen. Die Gewerkschaft hat sich bislang einseitig verweigert und beharrt weiterhin auf ihrer unrealistischen Forderung von 4,8 % für 12 Monate. Im Gegensatz dazu haben wir haben bereits zwei Angebote vorgelegt, aber noch keinerlei Bewegung bei der Gewerkschaft gesehen, obwohl wir deutlich gemacht haben, dass es für uns noch Spielräume gibt“, so Peschel weiter. „Wir möchten den Beschäftigten unserer Branche noch vor Ostern eine langfristige Perspektive bieten und ihnen damit in einer schwierigen Situation die notwendige Sicherheit geben.“

Die fünfte Verhandlungsrunde zwischen HPV und ver.di findet auf ausdrücklichen Wunsch der Arbeitgeber bereits am 31. März 2021 in Berlin statt, Corona-bedingt wieder mit jeweils kleinen Kommissionen. Wie in den Runden zuvor werden alle Teilnehmer vor den Sitzungen auf Covid-19 getestet. Der Sozialpolitische Hauptausschuss des HPV wird zwischen den Verhandlungen online konsultiert. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen im Vorfeld und während der Verhandlungsrunde für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Zurück
csm_Logo_Tarifrunde_2021_84e39182ad.jpg
Foto: © hpv

Kooperation & Netzwerke

Die Webseite verwendet Cookies

Einige von ihnen sind notwendig, während andere helfen, unsere Webseite zu verbessern. Bitte akzeptieren Sie alle Cookies. Für weitere Informationen über die Nutzung von Cookies klicken Sie bitte auf Details.

Weitere Informationen zum Datenschutz.

Impressum